Was ist eine ICO?

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ICOs ziehen derzeit viele Menschen an, die mit Kryptowährungen Geld verdienen wollen. In diesem Beitrag gebe ich Dir daher einen ersten Einstieg in das Thema. Denn neben coolen neuen Kryptoprojekten lauern auch Betrüger.

Grundsätzliches zur ICO

ICO steht für “Initial Coin Offering”. Grob übersetzt also für das “erste Mal, wo ein Coin angeboten wird”. Bei diesem “ersten Verkauf” handelt es sich aber normalerweise eigentlich um einen Vorverkauf. Denn die Kryptowährung, in die investiert wird, gibt es noch garnicht. Die ICO ist heutzutage nämlich eine beliebte Möglichkeit, Investoren für ein Kryptoprojekt zu bekommen. Das Entwicklerteam verkauft dabei meist sogenannte “Tokens” (ähnlich wie Gutscheine), die man dann später gegen die Kryptowährung eintauschen kann, wenn sie fertig ist. Das Ganze findet also meist sehr am Anfang eines Projekts statt, was auch schon zu den ersten Herausforderungen führt.

Achtung bei ICOs

Kryptowährungen gelten im Allgemeinen als riskante Geldanlage. Unter anderem deshalb, weil viele Projekte aus dem Nichts kommen und auch davon ausgegangen wird, dass wir in der Zukunft nicht hunderte (oder sogar tausende) dieser Währungen benutzen werden. Bei ICOs zu investieren ist noch riskanter. Denn die meisten Kryptoprojekte, die eine ICO machen, sind noch ganz am Anfang. Da muss man schon sehr genau hinschauen, um auch nur halbwegs vernünftige Vorhersagen treffen zu können. Die erste und wichtigste Einschätzung dreht sich am Anfang daher darum, ob es sich überhaupt um ein echtes Projekt handelt, oder ein Betrug vorliegt. Zu Betrugssituationen bei ICOs habe ich Dir bereits einige Beiträge gemacht:

  1. Was ist ein Scam?
  2. Was sind Shitcoins?
  3. Fall nicht auf Pump and Dump Abzocken rein!

Neben Betrügern gibt es aber auch einfach viele Jungunternehmer, Startup-Teams und Entwickler, die ihr Projekt unklug strukturieren. Ein sehr typischer Fehler ist es zum Beispiel, wenn viel zu große Mengen Geld mit der ICO eingenommen werden sollen. Ohne hier zu sehr ins Detail zu gehen: Wenn ein 5-köpfiges Team aus unbekannten Jugendlichen gerne 100 Millionen Euro sammeln will, klingt das einfach nicht wirklich durchdacht. Ich werde Dir daher bald auch eine Zusammenstellung an Kriterien machen, damit Du weißt, auf welche Faktoren Du achten solltest, wenn Du Dich informierst.

Wissenswertes zu ICOs

Viele Menschen interessieren sich für ICOs, weil frühen Investoren oftmals bessere Preise für eine neue Kryptowährung angeboten werden. Daher sollten Interessierte ebenfalls wissen, dass vor der ICO in vielen Fällen bereits noch attraktivere Vor-Vorverkäufe abgehalten werden: “Private Sale” und “Pre-Sale” genannt. Hier muss man oft persönliche Kontakte zu den Entwicklern aufbauen, um an diesen Runden teilnehmen zu können. Gleichzeitig ist umso mehr Vorsicht geboten. Denn je unbekannter ein Projekt ist, desto einfacher ist es, in Betrüger oder unsinnig gemachte Dinge zu investieren.

ICO und IPO

Die Abkürzung “ICO” erinnert Leute, die mit Finanzen und Börse zu tun haben, übrigens schnell an den “IPO”. Das ist der Börsengang eines Unternehmens. Ein bisschen ähnlich wie bei Kryptowährungen gehen Unternehmen nämlich meist dann an die Börse, wenn sie Investoren von außen “mit ins Boot” holen wollen. Ansonsten unterscheiden sich die Situationen jedoch oft, da Aktien normalerweise wie Stimmrechte funktionieren. Das heißt, wer von einem Unternehmen viele Aktien besitzt, kann oftmals bei deren Entscheidungen/Abstimmungen mitmachen. In bestimmten Fällen kann man die Firma sogar komplett kontrollieren. Kryptoprojekte machen dies meist anders, denn Token beinhalten in der Regel keine Stimmrechte. Stattdessen hoffen die meisten einfach darauf, früh aufs richtige Pferd gesetzt zu haben und bei einer großen Wertsteigerung dabei zu sein.

Soft Fork und Hard Fork

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Private Key und Public Address

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