Stop to FUD!

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Heutzutage kommt keiner mehr um verrückte Abkürzungen herum, egal ob yolo oder lol. Auch die Krypto-Szene ist inzwischen durchtränkt von zahlreichen Redewendungen und Insider-Begriffen. Heute geht es um FUD!

Die Definition von FUD

Hinter der Abkürzung verstecken sich die englischen Wörter “fear”, “uncertainty”, “doubt”. Angst, Unsicherheit und Zweifel? Ähm, die will ich lieber nicht haben, wenn ich mit Kryptowährungen zutun habe, oder? Es geht dabei auch vielmehr darum, was andere machen, nämlich absichtlich Angst und Co in Bezug auf einen Coin zu verbreiten. Das kann unter Umständen sogar eine richtige Strategie von Krypto-Konkurrenten sein, die sie in Foren oder auf Social Media umsetzen. Sie hoffen dann darauf, dass der Preis von einer Kryptowährung sinkt, sodass sie sie beispielsweise billiger kaufen können. Manche reden auch einfach gerne die Projekte anderer Leute schlecht.

Ein Beispiel für FUD

Leute benutzen also FUD, indem sie absichtlich an den Haaren herbeigezogene Zweifel oder Ängste streuen, um davon zu profitieren. Dazu zählen auch oft Promis, Kommentatoren oder Medien, die sich nicht wirklich mit dem auskennen, worüber sie sprechen. Ein gutes Beispiel dafür ist meiner Ansicht nach der Anfang dieses Jahres, 2018. Hier sank z. B. der Preis von Bitcoin von Höchstpreisen von etwa 18.000 Dollar pro Bitcoin auf etwa 9.000 Dollar. Ja, das ist ein Wertverlust von 50 Prozent. Allein betrachtet sieht das nach großen Verlusten aus – vor allem, wenn man sich normalerweise mit Aktien oder eher traditionellen Wertanlagen beschäftigt. In diesem Fall entstand als Reaktion aber jede Menge FUD. Viele Medien sprachen vom “Crash” vom “Ende von Bitcoin” und davon, dass “Kryptowährungen eh alle wertlos und unnütz sind.” Das, wohlgemerkt, bei einer Technologie, die noch in den Kinderschuhen steckt und deren Potentiale keiner wirklich absehen kann. Daher empfinde ich solche Argumente als FUD.

Denn wer sich die Kurse genauer anschaut, sieht, dass Bitcoin am Anfang des Jahres 2017 bei 1000 Dollar pro Coin lag. Die Wertentwicklung lag also auch nach (!) dem großen Preiseinbruch immer noch 8000 Prozent über dem Wert des Vorjahres! Es war also meiner Ansicht nach völlig angebracht, von einer (meinetwegen starken) Preiskorrektur zu sprechen, oder sogar von einem starken Preiseinbruch. Aber nicht vom Ende einer ganzen Industrie mit klugen Projekten rund um die Welt. Genau das ist für mich FUD.

FUD? Ja, gibt es. Aber bitte nicht überreagieren!

Klar davon abgrenzen muss man aber auch die Unterhaltung über echte Zweifel oder schlechte Neuigkeiten. An vielen Diskussions-Orten findet man nämlich inzwischen eine ganze Menge von Leuten, die sofort “FUD!” brüllen, nur weil jemand einen Kritikpunkt oder ein Problem angesprochen hat. Das hat dann mit ordentlichem Sich-Informieren nichts zu tun, sondern ist der Wunsch nach einer rosaroten Brille.

Den Begriff gab es übrigens schon vor den Kryptowährungen. Er wurde in diesem Zusammenhang aber neu geprägt.

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